Historie und Meilensteine unseres Vereins
The Project Justine – Train the Trainer e.V. (TPJ) wurde mit dem Ziel gegründet, Menschen in Westafrika durch berufliche Ausbildung, die Schaffung von Arbeitsplätzen sowie die Stärkung lokaler Textil- und Bekleidungsproduktion zu empowern. Aufbauend auf mehreren Jahren der Zusammenarbeit mit lokalen Akteurinnen entwickelte der Verein einen ganzheitlichen Train-the-Trainer-Ansatz. Dieses Modell befähigt erfahrene Ausbilde-rinnen, ihr Wissen innerhalb ihrer Gemeinden an nachfolgende Generationen weiterzugeben. Es fördert Selbstständigkeit, nachhaltige Einkommensperspektiven und die Professionalisierung lokalen Handwerks. Theorie und Praxis sind dabei eng miteinander verbunden, sodass die Auszubildenden Kompetenzen in der Fertigung, in der Schnitterstellung und im Unternehmertum erwerben.
Seit seiner Gründung hat TPJ Ausbildungs- und Produktionsprogramme in Kooperation mit lokalen Institutionen sowie Expert*innen aus der Textil- und Modebranche umgesetzt. In den vergangenen Jahren wurden mehr als hundert Auszubildende zu professionellen Schneider*innen, Weber*innen und Trainer*innen ausgebildet. Langfristig verfolgt TPJ das Ziel, selbsttragende Ausbildungs- und Produktionszentren in Westafrika aufzubauen, die faire und nachhaltige Arbeitsplätze im Textilsektor schaffen. Neben der fachlichen Qualifizierung bieten diese Zentren auch soziale Unterstützungsstrukturen, darunter Alphabetisierungskurse, Kinderbetreuung und Zugang zu Gesundheitsversorgung. Über die Ausbildung hinaus fördert TPJ aktiv den kulturellen Austausch zwischen Afrika und Europa. Durch die Verbindung traditionellen Handwerks mit Designexpertise aus Deutschland enstehen interkulturelle Innovationen sowie hochwertige, lokal produzierte Textilien für regionale und internationale Märkte. Mit seinem erprobten Modell und einem starke Netzwerk von Partnern steht TPJ für die Stärkung lokaler Gemeinschaften, nachhaltige Textilproduktion und den Aufbau widerstandsfähiger wirtschaftlicher Strukturen in Westafrika.
Historie und Meilensteine unseres Vereins
The Project Justine – Train the Trainer e.V. (TPJ) wurde mit dem Ziel gegründet, Menschen in Westafrika durch berufliche Ausbildung, die Schaffung von Arbeitsplätzen sowie die Stärkung lokaler Textil- und Bekleidungsproduktion zu empowern. Aufbauend auf mehreren Jahren der Zusammenarbeit mit lokalen Akteurinnen entwickelte der Verein einen ganzheitlichen Train-the-Trainer-Ansatz. Dieses Modell befähigt erfahrene Ausbilde-rinnen, ihr Wissen innerhalb ihrer Gemeinden an nachfolgende Generationen weiterzugeben. Es fördert Selbstständigkeit, nachhaltige Einkommensperspektiven und die Professionalisierung lokalen Handwerks. Theorie und Praxis sind dabei eng miteinander verbunden, sodass die Auszubildenden Kompetenzen in der Fertigung, in der Schnitterstellung und im Unternehmertum erwerben.
Seit seiner Gründung hat TPJ Ausbildungs- und Produktionsprogramme in Kooperation mit lokalen Institutionen sowie Expert*innen aus der Textil- und Modebranche umgesetzt. In den vergangenen Jahren wurden mehr als hundert Auszubildende zu professionellen Schneider*innen, Weber*innen und Trainer*innen ausgebildet. Langfristig verfolgt TPJ das Ziel, selbsttragende Ausbildungs- und Produktionszentren in Westafrika aufzubauen, die faire und nachhaltige Arbeitsplätze im Textilsektor schaffen. Neben der fachlichen Qualifizierung bieten diese Zentren auch soziale Unterstützungsstrukturen, darunter Alphabetisierungskurse, Kinderbetreuung und Zugang zu Gesundheitsversorgung. Über die Ausbildung hinaus fördert TPJ aktiv den kulturellen Austausch zwischen Afrika und Europa. Durch die Verbindung traditionellen Handwerks mit Designexpertise aus Deutschland enstehen interkulturelle Innovationen sowie hochwertige, lokal produzierte Textilien für regionale und internationale Märkte. Mit seinem erprobten Modell und einem starke Netzwerk von Partnern steht TPJ für die Stärkung lokaler Gemeinschaften, nachhaltige Textilproduktion und den Aufbau widerstandsfähiger wirtschaftlicher Strukturen in Westafrika.
Unsere Meilensteine
2025
Vom Lernen zur Umsetzung – Sichtbarkeit, Technik und Marktzugang
2025 steht im Zeichen des Übergangs von Ausbildung zu professioneller Produktion und internationaler Sichtbarkeit. Mit der ersten öffentlichen Präsentation der Webarbeiten auf dem Woori Festival in Wa (Ghana) sowie der Einladung zur Munich Fabric Start in Deutschland erreichen die Stoffe erstmals ein breites Fachpublikum und werden als hochwertig und marktfähig wahrgenommen. Parallel wächst die Weber*innen-Community in Winneba deutlich, begleitet von der Weiterentwicklung eines eigenen Webstuhls mit erhöhter technischer und gestalterischer Komplexität.
In Accra verbindet die Ausstellung From Tradition to Transition in der Nubuke Foundation traditionelle Webtechniken mit innovativen, nachhaltigen Materialien. In Senegal liegt der Fokus auf der Standardisierung von Produktionsprozessen und der erfolgreichen Umsetzung des ersten größeren Auftrags. In Benin wird das Ausbildungskonzept um einen technischen Schwerpunkt erweitert: Der Aufbau einer Reparatur- und Wartungswerkstatt in Bersingou stärkt langfristig die lokale Infrastruktur und die technische Eigenständigkeit des Projekts.
2024
Skalierung mit Haltung – Bildung, Arbeit und Care über Grenzen hinweg.
2024 steht im Zeichen der strukturellen und inhaltlichen Skalierung: Mit einer weiteren Bauphase in Bersingou entstehen Büroflächen, Appartements, zusätzliche Küchen und ein Wächterhaus – ergänzt durch die Planung einer Kita, um Trainerinnen und Auszubildenden auch mit Kindern eine kontinuierliche Teilhabe an Ausbildung und Beruf zu ermöglichen. Parallel beginnt mit dem Projekt-Kick-off im Senegal ein neues Kapitel der internationalen Expansion: In Diourbel wird eine Produktionsstätte aufgebaut, die perspektivisch Arbeitsplätze für rund 80 Schneider*innen schafft, begleitet von Trainer*innen aus Benin und dem Aufbau eines Kindergartens vor Ort. Zeitgleich starten in Ghana, in Kooperation mit der University of Education Winneba und mit Unterstützung eines GIZ-Experten, die Entwicklung und der Bau eines innovativen Acht-Pedalen-Webstuhls sowie erste Webexperimente. Bereits im September münden diese Arbeiten in die Gründung der Winneba Weavers – und die Entstehung der ersten eigenen Kollektionen, die traditionelles Handwerk und zeitgenössisches Design verbinden.
2023
Wachstum, Vernetzung und ein neues Zuhause
2023 ist geprägt von Ausbau und Aufbruch: Parallel zum laufenden Ausbildungsbetrieb entsteht in Bersingou in mehreren Bauphasen ein ganzheitliches Ausbildungszentrum mit Küche, Seminarräumen, Bibliothek, Aufenthaltsbereichen, Verkaufsladen und eigener Photovoltaik-Anlage zur nachhaltigen Stromversorgung. Mit der Kooperation mit der GIZ öffnet sich das Projekt strategisch für eine regionale Perspektive und legt den Grundstein für künftige Aktivitäten in weiteren Ländern Westafrikas. Trotz der Herausforderungen durch die Nachwirkungen der Corona-Pandemie startet im Herbst die zweite Ausbildungsrunde mit Auszubildenden aus ganz Benin. Der Umzug nach Bersingou markiert schließlich einen entscheidenden Meilenstein: Erstmals findet ein Großteil der Ausbildung im eigenen Zentrum statt – ein starkes Zeichen für Wachstum, Resilienz und langfristige Verankerung vor Ort.
2022
Vom Bau zum Betrieb – Ausbildung wird Realität
Anfang 2022 startet die erste Bauphase unseres Ateliers in Bersingou auf Basis der gemeinsam mit der Hochschule Biberach entwickelten Architekturpläne, die durch klimaangepasste Bauweise auch unter extremen Temperaturen optimale Lernbedingungen schaffen. Parallel dazu beginnt im Herbst 2022 der erste reguläre Lehrbetrieb: Mit 23 Auszubildenden und großzügigen Räumen auf dem Gelände des Centre de Formation Liweitari kann die Ausbildung zunächst unter dessen staatlich anerkannter Schirmherrschaft starten. Verstärkt wird das Team Ende 2022 durch die deutsche Meisterschneiderin Jule Becker, die gemeinsam mit unseren lokalen Trainer*innen ein fundiertes, dreijähriges und staatlich anerkanntes Ausbildungscurriculum entwickelt – ein entscheidender Schritt zur langfristigen Qualität und Eigenständigkeit des Programms.
2021
Vom Projekt zur Ausbildung
Im März 2021 starten Marie und Justine auf dem Gelände des Centre de Formation Liweitari (CFL) die Ausbildung der ersten acht Trainerinnen und Trainer. Damit wird der Grundstein für den eigenen Lehrbetrieb gelegt – mit dem klaren Ziel, innerhalb eines Jahres qualifizierte Ausbilder*innen hervorzubringen, die ihr Wissen selbstständig an die nächste Generation weitergeben können.
2019 – 2020
Ankommen und Grundlagen schaffen
Bereits ab 2019 ermöglicht die Zusammenarbeit mit dem Centre de Formation Liweitari den unmittelbaren Start der Ausbildung sowie die Unterstützung beim Bau unseres Zentrums. Diese Jahre legen das Fundament für Bildung, Infrastruktur und langfristige Verankerung vor Ort. Mit dem Bau eines öffentlichen Trinkwasserbrunnens entsteht 2020 ein starkes erstes Zeichen des Projekts und ein nachhaltiger Beitrag, der nicht nur Auszubildende und Lehrkräfte, sondern die gesamte Dorfgemeinschaft nachhaltig versorgt.
2017 – 2018
Kauf des Grundstücks in Berisengou
Mit dem Kauf des Grundstücks in Bersingou wird 2017–2018 die räumliche und strukturelle Grundlage für den Aufbau des Ausbildungszentrums geschaffen. Dieser Schritt markiert den Beginn einer langfristigen Verankerung des Projekts vor Ort.
2012 – 2016
Aus einer Begegnung wurde eine Bewegung
2012 beginnt alles mit einer zufälligen, aber folgenreichen Begegnung: Über den Münchner Verein WEMA-Home lernen Rahmée Wetterich und Marie Darouiche die Beninerin Justine Tchilalou Payarou kennen und bilden sie in ihrem Münchner Nähatelier zur Schneiderin aus. 2014 führt eine gemeinsame Reise nach Benin zu einer entscheidenden Frage: Wie kann ihre Expertise vor Ort nachhaltig wirken? Die Antwort folgt 2016 mit der Gründung von The Project Justine – Train the Trainer e.V.. Ein Jahr später erwirbt der Verein ein Grundstück im Dorf Bersingou im Norden Benins und legt damit den Grundstein für ein Ausbildungs- und Berufszentrum. Durch die Kooperation mit der Hochschule Biberach entstehen professionelle Baupläne, begleitet von Studierenden und Lehrenden vor Ort.
News & Storys
Mit Gottes Segen
Auf diesen Tag haben wir lange hin gefiebert. Am 20. Januar 2024 öffneten wir unser Zentrum für die Öffentlichkeit und feierten mit Bürgermeister, Priestern und Interessierten aus Bersingou Richtfest und Einweihung in einem. Die meisten Gebäude sind fertig und in...
Tradition trifft Moderne
Wir mussten Felix Schürmann, Architekturprofessor an der Hochschule Biberach, und seine Studierenden nicht überzeugen. Sie waren sofort mit an Bord. THE PROJECT JUSTINE – train the trainer bietet nicht nur die Chance, das Land und seine Menschen wahrhaftig...
Warum Benin?
Dass wir uns für Benin entschieden haben, ist Zufall. Diesen Satz hören wir uns mitunter sagen. Doch es war kein Zufall. Die Wahl steht und fällt mit Justine Tchilalou Payarou, unsere erste Schülerin, die Marie und ich in unserem Münchner Atelier zur Schneiderin...
THE PROJECT JUSTINE
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Agricolaplatz 7
80687 München
+49 179 5038175
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